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Autobahn Abstandsblitzer Messstelle Abstandsblitzer A57 bei Neukirchen-Vluyn (km 49.730, Richtung Köln) auf der A57, Fahrtrichtung Köln
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Abstandsblitzer A57 bei Neukirchen-Vluyn (km 49.730, Richtung Köln)

A57, Fahrtrichtung KölnNordrhein-Westfalen • km 49.730

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Verkehrsrecht-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert

14. Januar 2025

Standort Details

Abstandsblitzer A57 bei Neukirchen-Vluyn (km 49.730, Richtung Köln)

A57, Fahrtrichtung Köln, KM 49.730.
Präzise Ortung am angegebenen Bauwerk.

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Analyse Abstandsblitzer A57 bei Neukirchen-Vluyn (km 49.730, Richtung Köln)

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Auf einen Blick: VKS 4.5 oder VKS 3.0 (Videokontrollsystem) bei km 49.730

  • check_circleStandort: Brückeninstallation auf der A57 bei km 49.730, in einem für Staus und dichten Pendlerverkehr bekannten Abschnitt Richtung Köln.
  • check_circleMesstechnik: Digitales Videokontrollsystem (VKS 4.5), das Abstand und Geschwindigkeit erfasst – bekannt für seine Komplexität.
  • check_circleHäufigster Einspruchsgrund: Unverschuldetes Unterschreiten des Abstands durch plötzliches Einscheren anderer Fahrzeuge im zähfließenden Verkehr.
  • check_circleSchwachstelle: Die Messung wird von einer Brücke herab durchgeführt, was bei bestimmtem Sonnenstand zu Schattenwurf und Problemen bei der Fahreridentifizierung führen kann.

Abstandsblitzer auf der A57 bei Neukirchen-Vluyn, km 49.730 Richtung Köln

Auf der Bundesautobahn 57, einer der wichtigsten und meistbefahrenen Verkehrsadern in Nordrhein-Westfalen, befindet sich bei Neukirchen-Vluyn eine fest installierte Messanlage zur Überwachung des Sicherheitsabstandes. Positioniert bei Kilometer 49.730 in Fahrtrichtung Köln, ist dieser Blitzer eine bekannte Messstelle, die täglich zahlreiche Abstandsverstöße registriert und zu empfindlichen Bußgeldern, Punkten in Flensburg und Fahrverboten führen kann.

Der genaue Standort des Abstandsblitzers und die lokalen Gegebenheiten

Der Abstandsblitzer ist auf einer Brücke über der A57 montiert, kurz vor dem Autobahnkreuz Moers. Dieser Abschnitt der A57 ist für sein extrem hohes Verkehrsaufkommen, insbesondere im morgendlichen und abendlichen Pendlerverkehr, bekannt. Der geplante sechsspurige Ausbau der A57 in diesem Bereich führt zusätzlich häufig zu zähfließendem Verkehr und Staus, was die Einhaltung des korrekten Sicherheitsabstandes erschwert und die Gefahr von Auffahrunfällen erhöht. Genau diese hohe Verkehrsdichte wird von der zuständigen Behörde, dem Kreis Wesel, als Begründung für die Notwendigkeit dieser permanenten Überwachungsmaßnahme angeführt.

Messgerät im Einsatz: Das Videokontrollsystem VKS 4.5

An diesem Standort kommt ein modernes Videokontrollsystem (VKS) zum Einsatz, höchstwahrscheinlich das Modell VKS 4.5 der Firma VIDIT Systems oder der Vorgänger VKS 3.0. Dieses System misst nicht nur den Abstand, sondern auch die gefahrene Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Die Funktionsweise ist komplex und basiert auf einer Videoaufzeichnung des Verkehrsflusses von oben. Mehrere Kameras erfassen den Verkehr über eine definierte Messstrecke. Eine Software analysiert die Videodaten und berechnet aus der Zeit, die ein Fahrzeug für eine bestimmte Wegstrecke benötigt, die Geschwindigkeit. Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wird durch die Analyse der Positionen beider Fahrzeuge in den Videobildern ermittelt. Die Messung erfolgt über in die Fahrbahn eingelassene Referenzlinien oder durch virtuell gesetzte Messpunkte in der Auswertesoftware. Das System erstellt bei einem festgestellten Verstoß eine Videosequenz sowie hochauflösende Fotos zur Fahrer- und Kennzeichenidentifikation.

Bekannte Schwachstellen und juristische Angriffspunkte für einen Einspruch

Obwohl es sich um ein standardisiertes Messverfahren handelt, ist der Blitzer auf der A57 bei Neukirchen-Vluyn nicht fehlerfrei. Für Betroffene eines Bußgeldbescheides gibt es fundierte Ansatzpunkte, die eine genaue anwaltliche Prüfung rechtfertigen. Ein erfahrener Anwalt für Verkehrsrecht kann Akteneinsicht beantragen und die Messung auf formale und technische Fehler überprüfen.

Experten-Einblick: Typische Fehlerquellen der VKS-Messung

  • Das "Einscherer"-Problem im Pendlerverkehr: Eine der häufigsten und plausibelsten Einwendungen an dieser Messstelle ist das plötzliche und unvorhersehbare Einscheren eines anderen Fahrzeugs. Gerade im dichten Verkehr auf der A57 kommt es oft vor, dass ein Fahrzeug von der Nebenspur knapp vor dem eigenen Auto einschert. Dadurch wird der zuvor korrekt eingehaltene Sicherheitsabstand abrupt und unverschuldet verkürzt. Dem Fahrer bleibt oft nicht genügend Zeit, den Abstand wieder zu vergrößern, bevor die Messung ausgelöst wird. Ein Gutachter kann anhand der Videosequenz oft nachweisen, dass der Abstandsverstoß nicht vorwerfbar war.
  • Fehlende oder unvollständige Videoaufzeichnung: Für eine gerichtlich verwertbare Abstandsmessung ist eine lückenlose Aufzeichnung der gesamten relevanten Verkehrssituation erforderlich. Juristisch wird oft eine Aufzeichnung von mindestens 300 Metern vor dem eigentlichen Messpunkt gefordert, um das Verkehrsgeschehen und mögliche provozierende Fahrmanöver des Vorausfahrenden (z.B. grundloses Abbremsen) beurteilen zu können. Ist die Videosequenz in der Akte zu kurz oder weist sie Lücken auf, kann dies ein erfolgreicher Ansatzpunkt für einen Einspruch sein.
  • Fehlerhafte Fahreridentifikation durch Brückenschatten: Die Kameras sind auf einer Brücke montiert. Je nach Sonnenstand und Tageszeit kann der von der Brücke geworfene Schatten zu einer suboptimalen Ausleuchtung des Fahrzeuginnenraums führen. Ist das Gesicht des Fahrers auf dem Beweisfoto dadurch nicht eindeutig zu identifizieren, ist die Fahreridentifikation angreifbar. Dies ist ein klassischer und oft erfolgreicher Verteidigungsansatz.
  • Veraltete oder fehlerhaft eingemessene Referenzlinien: Die Genauigkeit der Messung hängt entscheidend von den weißen Referenzlinien auf der Fahrbahn oder den virtuellen Messpunkten in der Software ab. Sind diese Markierungen durch Abnutzung oder Bauarbeiten nicht mehr exakt oder wurden sie bei der Einrichtung des Systems fehlerhaft eingemessen, führt dies zu ungenauen Messergebnissen. Ein Sachverständigengutachten kann hier Klarheit schaffen.

Bußgelder bei Abstandsverstoß (Stand 2026)

Die Höhe des Bußgeldes, die Anzahl der Punkte und ein mögliches Fahrverbot hängen von der gefahrenen Geschwindigkeit und dem prozentualen Wert des unterschrittenen Sicherheitsabstandes (halber Tachowert) ab.

Geschwindigkeit über 100 km/h

Abstand in Metern Bußgeld (€) Punkte Fahrverbot
weniger als 5/10 des halben Tachowerts 100 € 1 -
weniger als 4/10 des halben Tachowerts 180 € 1 -
weniger als 3/10 des halben Tachowerts 240 € 2 1 Monat
weniger als 2/10 des halben Tachowerts 320 € 2 2 Monate
weniger als 1/10 des halben Tachowerts 400 € 2 3 Monate

Geschwindigkeit bis 100 km/h

Verstoß Bußgeld (€) Punkte
Abstand nicht eingehalten 25 € -
... mit Gefährdung 30 € -
... mit Sachbeschädigung 35 € -

Tipp: Einspruch immer prüfen lassen!

Die Komplexität der VKS-Messtechnik und die vielfältigen Fehlerquellen machen eine Überprüfung des Bußgeldbescheides durch einen spezialisierten Anwalt für Verkehrsrecht in jedem Fall ratsam. Die Erfolgschancen für eine Einstellung des Verfahrens oder zumindest eine Reduzierung der Strafe (z.B. Wegfall des Fahrverbots) sind bei diesem Abstandsblitzer auf der A57 überdurchschnittlich hoch. Akzeptieren Sie den Vorwurf nicht vorschnell, sondern nutzen Sie Ihre rechtlichen Möglichkeiten.

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So sieht der Bescheid aus

Wenn Sie an dieser Stelle geblitzt wurden, erhalten Sie in der Regel folgendes Schreiben der Bußgeldstelle. Vergleichen Sie die Daten im sogenannten VKS-Muster-Bescheid:

Zentrale Bußgeldstelle

Polizeipräsidium Nordrhein-Westfalen

MUSTER-BESCHEID

Anhörung im Bußgeldverfahren

Sehr geehrte(r) Herr/Frau [MUSTERNAME],

Ihnen wird zur Last gelegt, am [TT.MM.JJJJ] um [HH:MM] Uhr in Neukirchen-Vluyn, A57, Fahrtrichtung Köln, km 49.730, Fahrtrichtung Köln als Führer des PKW [AB-CD 123] folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:

Sie hielten bei einer Geschwindigkeit von [123] km/h den erforderlichen Abstand von [XX,XX] m zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Ihr Abstand betrug [YY,YY] m und damit weniger als [X/10] des halben Tachowertes. Toleranzen sind zu Ihren Gunsten berücksichtigt.

§ 4 Abs. 1, § 49 StVO; § 24 Abs. 1, 3 Nr. 5 StVG; 12.6.2 BKat

Beweismittel: Foto, VKS 4.5 oder VKS 3.0 (Videokontrollsystem) Messung / [2025-XX-YY_Aktenzeichen]

Zeuge: [Name des Beamten], Verkehrspolizeiinspektion Nordrhein-Westfalen

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Es steht Ihnen frei, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen.

Sie sind aber in jedem Fall - auch wenn Sie die Ordnungswidrigkeit nicht begangen haben - verpflichtet, den Anhörungsbogen zu berichtigen oder zu vervollständigen, jedoch nur, soweit diese Angaben unrichtig oder unvollständig sind (§ 46 Abs. 1 OWiG i.V.m. § 163 b StPO). Die Verletzung dieser Pflicht ist nach § 111 OWiG mit Geldbuße bedroht. Der Anhörungsbogen ist innerhalb einer Woche ab Zugang dieses Schreibens zurückzusenden.

MUSTER
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Zuständige Behörde

Für die behördliche Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten am Blitzer Abstandsblitzer A57 bei Neukirchen-Vluyn (km 49.730, Richtung Köln) ist in der Regel folgende Verwaltungsstelle zuständig:

location_city Postanschrift

Kreis Wesel - Der Landrat, Fachdienst Straßenverkehr - Bußgeldstelle
Reeser Landstraße 31, 46483 Wesel

contact_support Erreichbarkeit

  • phone0281 207-2177
  • languageowig@kreis-wesel.de
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Bußgeldrechner

Zu erwartende Strafe (Katalog 2024):

Bußgeld100
Punkte1
FahrverbotKeins

*Alle Angaben ohne Gewähr. Zzgl. 28,50 € Verwaltungsgebühr. Ein Einspruch kann sich besonders bei Messverfahren wie VKS 3.0 lohnen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die wichtigsten und juristisch relevanten Antworten rund um den Abstandsblitzer Abstandsblitzer A57 bei Neukirchen-Vluyn (km 49.730, Richtung Köln).

Ja, gerade an Messstellen wie hier auf der A57, Fahrtrichtung Köln (bei km 49.730) passieren bei Systemen wie dem VKS 4.5 oder VKS 3.0 (Videokontrollsystem) häufig Fehler. Oft sind Referenzlinien durch Abnutzung nicht mehr aktuell kalibriert oder das Beweisfoto ist durch lokale Lichtverhältnisse weichgezeichnet. Eine rechtliche Prüfung deckt solche Verfahrensfehler auf und kann vor einem Fahrverbot bewahren.
Nach Zustellung des endgültigen Bußgeldbescheides der Behörde haben Sie exakt 14 Tage (zwei Wochen) Zeit, um form- und fristgerecht Einspruch einzulegen. Nach Verstreichen dieser Frist wird der Bescheid rechtskräftig und das Bußgeld muss gezahlt werden.
Allerdings. Bei der Auswertung der polizeilichen Videoaufnahmen wird zu Ihren Gunsten eine Toleranz vom gemessenen Abstand und der Geschwindigkeit abgezogen. Dies beträgt in der Regel 5% der gemessenen Geschwindigkeit, mindestens aber 5 km/h.
Ein klassisches Problem, extrem typisch im dichten Verkehr auf der A57, Fahrtrichtung Köln: Wenn ein drittes Fahrzeug kurz vor dem Überwachungsbereich unerwartet vor Ihnen einschert, verringert sich Ihr Abstand unverschuldet drastisch. Da das Blitzer-System eine über 300 Meter relativ konstante Abstands-Unterschreitung nachweisen muss, ist ein "Einscherer" einer der erfolgreichsten juristischen Einspruchsgründe.
gavel
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Tipp zur Einspruchsprüfung

Das "Einscherer-Problem"

Oft entsteht ein zu geringer Abstand nicht durch eigenes Verschulden, sondern durch ein Fahrzeug, das kurz vor der Messstelle knapp einschert. Das VKS 3.0 muss eine Strecke von ca. 300m lückenlos dokumentieren. Wenn der Sicherheitsabstand erst durch einen Dritten unterschritten wurde, ist der Bußgeldbescheid oft anfechtbar.

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Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Für rechtliche Beratung wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.
gavel

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