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Autobahn Abstandsblitzer Messstelle Blitzer Großröhrsdorf, A 4, km KM 21,3, Dresden auf der A 4
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Blitzer Großröhrsdorf, A 4, km KM 21,3, Dresden

A 4Sachsen • km 21,3

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Verkehrsrecht-Redaktion

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23. April 2026

Standort Details

Blitzer Großröhrsdorf, A 4, km KM 21,3, Dresden

A 4, KM 21,3.
Präzise Ortung am angegebenen Bauwerk.

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Analyse Blitzer Großröhrsdorf, A 4, km KM 21,3, Dresden

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Auf einen Blick: VKS 3.0 / 3.01 bei km 21,3

  • check_circleMessung erfolgt von einer Brücke – Achtung: Schattenwurf kann Fahrerfoto unbrauchbar machen!
  • check_circleHohes Verkehrsaufkommen erhöht Risiko für unverschuldete Verstöße durch plötzliches Einscheren.
  • check_circleEingesetztes VKS 3.0-System ist anfällig für Fehler bei der Kalibrierung der Fahrbahn-Referenzlinien.
  • check_circlePrüfen Sie, ob die zwingend erforderliche, lückenlose Videoaufzeichnung vor der Messung vorliegt.

Abstandsblitzer auf der A4 bei Großröhrsdorf, Kilometer 21,3 in Fahrtrichtung Dresden

Auf der Bundesautobahn 4, einer der wichtigsten Ost-West-Verbindungen Deutschlands, befindet sich bei Kilometer 21,3 im Gemeindegebiet von Großröhrsdorf eine fest installierte Messanlage zur Überwachung des Sicherheitsabstands. Dieser Blitzer in Fahrtrichtung Dresden ist eine bekannte Messstelle, die täglich eine hohe Anzahl von Abstandsverstößen registriert. Aufgrund des dichten Verkehrsaufkommens, das aus Pendlern und Fernverkehr besteht, ist dieser Abschnitt besonders unfallgefährdet, was die Installation dieses spezifischen Blitzers begründet. Die Überwachung an dieser Stelle soll Auffahrunfälle verhindern, die oft durch zu dichtes Auffahren bei hohen Geschwindigkeiten verursacht werden.

Details und Funktionsweise des Abstandsblitzers bei Großröhrsdorf

Standort und lokaler Kontext des Blitzers

Der Blitzer ist auf einer Brücke über der A4 positioniert, was eine optimale Übersicht über den fließenden Verkehr ermöglicht. Die Messanlage bei Großröhrsdorf überwacht alle Fahrspuren in Richtung Dresden. Dieser Abschnitt der A4 ist durch ein hohes Verkehrsaufkommen und häufige Spurwechsel gekennzeichnet. Gerade im Berufsverkehr kommt es hier oft zu zähfließendem Verkehr und Stauungen, was die Einhaltung des korrekten Sicherheitsabstands erschwert. Die Nähe zur Landeshauptstadt Dresden sorgt für eine konstant hohe Verkehrsdichte. Genau diese Umstände machen die Messstelle aber auch anfällig für bestimmte Fehlerquellen, die für einen Einspruch relevant sein können.

Verwendete Messtechnik: VKS 3.0 System

An diesem Standort kommt das videogestützte Kontrollsystem VKS 3.0 (oder 3.01) zum Einsatz. Im Gegensatz zu klassischen Radaranlagen misst dieses System nicht primär die Geschwindigkeit, sondern den Abstand zwischen Fahrzeugen. Das VKS 3.0 System funktioniert wie folgt:

  • Zwei Kameras sind auf einer Brücke montiert: eine Übersichtskamera und eine Detailkamera für die Fahreridentifikation.
  • Die Übersichtskamera filmt einen fest definierten und exakt vermessenen Bereich der Autobahn. Auf der Fahrbahn sind weiße Referenzlinien (Passpunkte) markiert.
  • Eine spezielle Software analysiert das Videomaterial in Echtzeit. Sie berechnet anhand der Zeit, die ein Fahrzeug benötigt, um von einer Referenzlinie zur nächsten zu gelangen, dessen Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ermittelt.
  • Wird ein vordefinierter Grenzwert für den Sicherheitsabstand unterschritten, löst die Detailkamera aus und erstellt ein hochauflösendes Foto des Fahrers und des Kennzeichens.

Das gesamte Verstoßgeschehen wird als Videosequenz gespeichert und dient später als Beweismittel im Bußgeldverfahren. Die Auswertung erfolgt manuell durch geschulte Beamte der Zentralen Bußgeldstelle Sachsen.

Rechtliche Grundlagen und typische Fehlerquellen: Ihr Weg zum erfolgreichen Einspruch

Ein Bußgeldbescheid von diesem Blitzer auf der A4 ist keineswegs unanfechtbar. Gerade die komplexe Technik des VKS 3.0 und die anspruchsvollen Verkehrsbedingungen bei Großröhrsdorf bieten fundierte Ansatzpunkte für einen Einspruch. Als Experte im Verkehrsrecht rate ich, jeden Bescheid genau prüfen zu lassen.

Ansatzpunkt 1: Das „Einscherer-Problem“ im dichten Pendlerverkehr

Ein sehr häufiges und juristisch relevantes Problem ist das plötzliche Einscheren eines anderen Fahrzeugs. Im dichten Verkehr auf der A4 Richtung Dresden kann es vorkommen, dass ein anderes Fahrzeug knapp vor Ihnen die Spur wechselt. Dadurch wird Ihr Sicherheitsabstand unverschuldet und abrupt verkürzt. Das VKS 3.0 System erfasst zwar die Situation, aber die Auswertung durch den Beamten berücksichtigt nicht immer, dass Sie als Fahrer keine Möglichkeit hatten, den Sicherheitsabstand rechtzeitig wieder zu vergrößern. Ein Sachverständigengutachten kann anhand der Videoaufzeichnung oft nachweisen, dass der Verstoß durch einen solchen „Einscherer“ ausgelöst wurde und somit kein schuldhaftes Verhalten Ihrerseits vorlag.

Ansatzpunkt 2: Fehlerhafte Fahreridentifikation durch Brückenschatten

Da die Kameras auf einer Brücke montiert sind, ist der Messbereich anfällig für wechselnde Lichtverhältnisse und insbesondere für Schattenwurf. Je nach Sonnenstand kann der Schatten der Brücke genau in dem Moment über das Fahrzeug fallen, in dem das Beweisfoto des Fahrers erstellt wird. Ist das Gesicht des Fahrers durch diesen Schatten ganz oder teilweise verdeckt, ist eine eindeutige Identifizierung nicht mehr möglich. Eine fehlerhafte Fahreridentifikation ist einer der stärksten Gründe für die Einstellung des Verfahrens. Es lohnt sich, das Beweisfoto genauestens auf solche Effekte zu prüfen.

Ansatzpunkt 3: Lückenhafte Videodokumentation und veraltete Referenzlinien

Für eine gerichtlich verwertbare Messung ist eine lückenlose Videoaufzeichnung des gesamten relevanten Geschehens zwingend erforderlich – in der Regel über eine Strecke von rund 300 Metern vor dem eigentlichen Messpunkt. Fehlt diese Aufzeichnung oder ist sie unvollständig, kann der gesamte Messvorgang angefochten werden, da nicht nachvollziehbar ist, wie sich die Abstandssituation entwickelt hat. Ein weiterer, oft übersehener Punkt ist der Zustand der weißen Referenzlinien auf der Fahrbahn. Durch Witterung und Abnutzung können diese Markierungen verblassen oder ihre Position minimal verändern. Wenn die Linien bei der letzten Kalibrierung des Systems nicht exakt neu eingemessen wurden, basiert die gesamte Abstandsberechnung auf falschen Grundwerten, was die Messung ungültig macht.

Bußgelder für Abstandsverstöße (Bußgeldkatalog 2026)

Die Höhe des Bußgeldes, die Anzahl der Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot hängen von der gefahrenen Geschwindigkeit ab.

Bei Geschwindigkeit unter 100 km/h:

Abstand zum Vordermann Bußgeld Punkte
Weniger als 1/2 Tacho wert mit Gefährdung 35 € 0
Weniger als 1/2 Tacho wert 30 € 0

Bei Geschwindigkeit über 100 km/h:

Abstand in Metern Bußgeld Punkte Fahrverbot
Weniger als 5/10 des halben Tachowertes 75 € 1 -
Weniger als 4/10 des halben Tachowertes 100 € 1 -
Weniger als 3/10 des halben Tachowertes 160 € 2 1 Monat
Weniger als 2/10 des halben Tachowertes 240 € 2 2 Monate
Weniger als 1/10 des halben Tachowertes 320 € 2 3 Monate

Fazit: Prüfung des Bußgeldbescheids lohnt sich

Der Abstandsblitzer auf der A4 bei Großröhrsdorf ist eine technisch komplexe Anlage in einem schwierigen Verkehrsumfeld. Die Kombination aus Videotechnik, manueller Auswertung und hohem Verkehrsaufkommen schafft zahlreiche Fehlerquellen. Eine anwaltliche Prüfung Ihres Bußgeldbescheids ist daher dringend zu empfehlen. Fordern Sie Akteneinsicht an, um das Videomaterial und das Messprotokoll zu prüfen – oft liegt der Schlüssel zum Erfolg im Detail.

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So sieht der Bescheid aus

Wenn Sie an dieser Stelle geblitzt wurden, erhalten Sie in der Regel folgendes Schreiben der Bußgeldstelle. Vergleichen Sie die Daten im sogenannten VKS-Muster-Bescheid:

Zentrale Bußgeldstelle

Polizeipräsidium Sachsen

MUSTER-BESCHEID

Anhörung im Bußgeldverfahren

Sehr geehrte(r) Herr/Frau [MUSTERNAME],

Ihnen wird zur Last gelegt, am [TT.MM.JJJJ] um [HH:MM] Uhr in Großröhrsdorf, A 4, km 21,3, Fahrtrichtung Fahrtrichtung Dresden / Chemnitz als Führer des PKW [AB-CD 123] folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:

Sie hielten bei einer Geschwindigkeit von [123] km/h den erforderlichen Abstand von [XX,XX] m zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Ihr Abstand betrug [YY,YY] m und damit weniger als [X/10] des halben Tachowertes. Toleranzen sind zu Ihren Gunsten berücksichtigt.

§ 4 Abs. 1, § 49 StVO; § 24 Abs. 1, 3 Nr. 5 StVG; 12.6.2 BKat

Beweismittel: Foto, VKS 3.0 / 3.01 Messung / [2025-XX-YY_Aktenzeichen]

Zeuge: [Name des Beamten], Verkehrspolizeiinspektion Sachsen

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Es steht Ihnen frei, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen.

Sie sind aber in jedem Fall - auch wenn Sie die Ordnungswidrigkeit nicht begangen haben - verpflichtet, den Anhörungsbogen zu berichtigen oder zu vervollständigen, jedoch nur, soweit diese Angaben unrichtig oder unvollständig sind (§ 46 Abs. 1 OWiG i.V.m. § 163 b StPO). Die Verletzung dieser Pflicht ist nach § 111 OWiG mit Geldbuße bedroht. Der Anhörungsbogen ist innerhalb einer Woche ab Zugang dieses Schreibens zurückzusenden.

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Zuständige Behörde

Für die behördliche Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten am Blitzer Blitzer Großröhrsdorf, A 4, km KM 21,3, Dresden ist in der Regel folgende Verwaltungsstelle zuständig:

location_city Postanschrift

Zentrale Bußgeldstelle der Landesdirektion Sachsen
Altchemnitzer Straße 41, 09120 Chemnitz

contact_support Erreichbarkeit

  • phone0371/5320
  • languagebussgeldstelle@lds.sachsen.de
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Bußgeldrechner

Zu erwartende Strafe (Katalog 2024):

Bußgeld100
Punkte1
FahrverbotKeins

*Alle Angaben ohne Gewähr. Zzgl. 28,50 € Verwaltungsgebühr. Ein Einspruch kann sich besonders bei Messverfahren wie VKS 3.0 lohnen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die wichtigsten und juristisch relevanten Antworten rund um den Abstandsblitzer Blitzer Großröhrsdorf, A 4, km KM 21,3, Dresden.

Ja, gerade an Messstellen wie hier auf der A 4 (bei km 21,3) passieren bei Systemen wie dem VKS 3.0 / 3.01 häufig Fehler. Oft sind Referenzlinien durch Abnutzung nicht mehr aktuell kalibriert oder das Beweisfoto ist durch lokale Lichtverhältnisse weichgezeichnet. Eine rechtliche Prüfung deckt solche Verfahrensfehler auf und kann vor einem Fahrverbot bewahren.
Nach Zustellung des endgültigen Bußgeldbescheides der Behörde haben Sie exakt 14 Tage (zwei Wochen) Zeit, um form- und fristgerecht Einspruch einzulegen. Nach Verstreichen dieser Frist wird der Bescheid rechtskräftig und das Bußgeld muss gezahlt werden.
Allerdings. Bei der Auswertung der polizeilichen Videoaufnahmen wird zu Ihren Gunsten eine Toleranz vom gemessenen Abstand und der Geschwindigkeit abgezogen. Dies beträgt in der Regel 5% der gemessenen Geschwindigkeit, mindestens aber 5 km/h.
Ein klassisches Problem, extrem typisch im dichten Verkehr auf der A 4: Wenn ein drittes Fahrzeug kurz vor dem Überwachungsbereich unerwartet vor Ihnen einschert, verringert sich Ihr Abstand unverschuldet drastisch. Da das Blitzer-System eine über 300 Meter relativ konstante Abstands-Unterschreitung nachweisen muss, ist ein "Einscherer" einer der erfolgreichsten juristischen Einspruchsgründe.
gavel
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Tipp zur Einspruchsprüfung

Das "Einscherer-Problem"

Oft entsteht ein zu geringer Abstand nicht durch eigenes Verschulden, sondern durch ein Fahrzeug, das kurz vor der Messstelle knapp einschert. Das VKS 3.0 muss eine Strecke von ca. 300m lückenlos dokumentieren. Wenn der Sicherheitsabstand erst durch einen Dritten unterschritten wurde, ist der Bußgeldbescheid oft anfechtbar.

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Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Für rechtliche Beratung wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.
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