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Autobahn Abstandsblitzer Messstelle Abstandsblitzer A70 Theres (Abschnitt 260, km 6.111) auf der A70
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Abstandsblitzer A70 Theres (Abschnitt 260, km 6.111)

A70Bayern • km 6.111 (Abschnitt 260)

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Inhalt geprüft von

Verkehrsrecht-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert

27. Mai 2021

Standort Details

Abstandsblitzer A70 Theres (Abschnitt 260, km 6.111)

A70, KM 6.111 (Abschnitt 260).
Präzise Ortung am angegebenen Bauwerk.

insights

Analyse Abstandsblitzer A70 Theres (Abschnitt 260, km 6.111)

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Auf einen Blick: VKS 3.0 bei km 6.111 (Abschnitt 260)

  • check_circleMessung erfolgt von einer Brücke mit dem Video-System VKS 3.0.
  • check_circleAchtung Pendler: Im dichten Verkehr kann ein einscherendes Fahrzeug einen unverschuldeten Verstoß auslösen.
  • check_circleJe nach Sonnenstand kann der Brückenschatten die Fahrer-Identifikation auf dem Blitzerfoto unmöglich machen.
  • check_circleDie weißen Linien auf der Fahrbahn müssen exakt kalibriert sein - hier lohnt sich eine Prüfung durch einen Gutachter.

Abstandsblitzer auf der A70 bei Theres, km 6.111: Messdetails und Einspruchs-Chancen

Auf der Bundesautobahn 70, einer wichtigen Ost-West-Verbindung in Nordbayern, befindet sich bei Theres, Abschnitt 260, Kilometrierung 6.111 in Fahrtrichtung Bayreuth/Bamberg, eine fest installierte Anlage zur Abstandsmessung. Dieser Blitzer ist bei Pendlern und Fernfahrern bekannt und gefürchtet, da er Verstöße gegen den erforderlichen Sicherheitsabstand konsequent aufzeichnet. Betrieben wird hier ein sogenannter Brücken-Blitzer, der den Verkehrsfluss von oben überwacht.

Standort und lokaler Kontext des Abstandsblitzers A70

Die Messstelle liegt auf der viel befahrenen A70, die das Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck mit dem Dreieck Bayreuth/Kulmbach verbindet. Der Abschnitt bei Theres ist insbesondere im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr stark frequentiert, da viele Pendler zwischen den Wirtschaftsräumen Schweinfurt und Bamberg unterwegs sind. Diese hohe Verkehrsdichte führt oft zu stockendem Verkehr und plötzlichen Bremsmanövern, was das Einhalten des korrekten Sicherheitsabstandes erschwert und die Gefahr von Auffahrunfällen erhöht. Die Installation dieses Abstandsblitzers wird von den Behörden mit der Notwendigkeit begründet, genau solche gefährlichen Situationen zu entschärfen.

Messmethode: So funktioniert der Blitzer vom Typ VKS 3.0

An diesem Standort kommt das Messsystem VKS 3.0 (Verkehrs-Kontroll-System) der Firma VIDIT Systems zum Einsatz. Es handelt sich um ein videobasiertes Messverfahren, das speziell für die Überwachung von Brücken aus entwickelt wurde. So funktioniert der Blitzer im Detail:

  • Videoaufzeichnung von der Brücke: Zwei Kameras sind auf einer Brücke über der A70 montiert. Eine Kamera erfasst den gesamten Verkehrsfluss über eine längere Distanz (oft 300 Meter oder mehr), um die Fahrsituation zu dokumentieren. Eine zweite, oft unauffällig platzierte Kamera, dient der Identifikation des Fahrers und der Erfassung des Kennzeichens.
  • Referenzlinien auf der Fahrbahn: Auf dem Asphalt sind weiße, quer zur Fahrtrichtung verlaufende Linien markiert. Diese Markierungen sind exakt eingemessen und dienen bei der späteren Auswertung als Referenz zur Berechnung von Geschwindigkeit und Abstand.
  • Manuelle Auswertung: Im Gegensatz zu Radar- oder Laserblitzern erfolgt hier keine vollautomatische Messung. Ein geschulter Messbeamter wertet die Videoaufzeichnungen manuell an einem Computer aus. Anhand der Referenzlinien und der Zeit, die ein Fahrzeug benötigt, um von einer Linie zur nächsten zu gelangen, werden Geschwindigkeit und der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug berechnet.

Dieses Verfahren gilt als standardisiert, birgt jedoch aufgrund der vielen manuellen Schritte und technischen Rahmenbedingungen auch spezifische Fehlerquellen, die Ansatzpunkte für einen Einspruch bieten können.

Bußgeldkatalog 2026: Strafen bei zu geringem Sicherheitsabstand

Ein Abstandsverstoß auf der Autobahn kann teuer werden und schnell zu einem Fahrverbot führen. Die Höhe der Strafe hängt von der gefahrenen Geschwindigkeit ab. Der entscheidende Wert ist der "halbe Tachowert" in Metern.

Bußgelder bei Geschwindigkeiten über 100 km/h

Abstand zum Vordermann Bußgeld Punkte Fahrverbot
weniger als 5/10 des halben Tachowertes 100 € 1 -
weniger als 4/10 des halben Tachowertes 180 € 1 -
weniger als 3/10 des halben Tachowertes 240 € 2 1 Monat
weniger als 2/10 des halben Tachowertes 320 € 2 2 Monate
weniger als 1/10 des halben Tachowertes 400 € 2 3 Monate

Bußgelder bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h

Verstoß Bußgeld Punkte
Abstand nicht eingehalten (unter 80 km/h) 25 € -
...mit Gefährdung 30 € -
...mit Sachbeschädigung 35 € -
Abstand nicht eingehalten (über 80 km/h) gestaffelt, z.B. bei 90 km/h & <11,25m: 100€ & 1 Punkt 1

Experten-Tipps: Ansatzpunkte für einen Einspruch gegen diesen Blitzer

Ein Bußgeldbescheid, der auf einer Messung mit dem VKS 3.0 System basiert, ist nicht unanfechtbar. Ein Fachanwalt für Verkehrsrecht kann die Ermittlungsakte anfordern und auf spezifische Schwachstellen prüfen. Besonders an diesem Messpunkt auf der A70 bei Theres sind folgende Punkte prüfenswert:

1. Das "Einscherer-Problem" im dichten Pendlerverkehr

Gerade im Berufsverkehr auf der A70 kommt es häufig zu Spurwechseln. Ein plötzlich einscherendes Fahrzeug kann den Sicherheitsabstand unverschuldet und abrupt verkürzen. Das Messsystem VKS 3.0 erfordert eine Auswertung über eine längere Strecke. Ein juristischer Experte wird prüfen, ob auf der zwingend vorgeschriebenen, lückenlosen Videoaufzeichnung von rund 300 Metern vor der eigentlichen Messung ein solcher Einscher-Vorgang zu erkennen ist. Ist die Aufzeichnung unvollständig oder wurde der Einscher-Vorgang vom Messbeamten nicht korrekt bewertet, kann dies zur Einstellung des Verfahrens führen, da der Verstoß nicht vorwerfbar wäre.

2. Fehlerhafte Fahreridentifikation durch Schattenwurf der Brücke

Die Messung erfolgt von einer Brücke herab. Je nach Sonnenstand kann der Schatten der Brückenkonstruktion selbst oder von LKW-Aufbauten das Blitzerfoto des Fahrers beeinträchtigen. Die Qualität des Fotos zur Fahreridentifizierung ist oft eine bekannte Schwachstelle. Ist das Gesicht des Fahrers durch Schatten, die Sonnenblende oder andere Spiegelungen nicht eindeutig zu erkennen, ist eine Verurteilung fraglich. Ein Anwalt kann das Beweisfoto genau analysieren und auf mangelnde Erkennbarkeit plädieren.

3. Veraltete oder fehlerhaft eingemessene Referenzlinien

Die gesamte Berechnung von Geschwindigkeit und Abstand basiert auf der korrekten Vermessung der weißen Linien auf der Fahrbahn. Witterungseinflüsse, Abnutzung durch den Verkehr oder auch Erneuerungen der Fahrbahndecke können dazu führen, dass die in der Akte hinterlegten Messdaten nicht mehr mit der Realität übereinstimmen. Ein Sachverständigengutachten kann im Rahmen eines Einspruchs die korrekte Kalibrierung der Messstrecke überprüfen. Schon geringe Abweichungen können hier zu einer signifikanten Messungenauigkeit führen, die sich zugunsten des Betroffenen auswirkt.

Sollten Sie einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid von diesem Blitzer auf der A70 erhalten haben, ist eine anwaltliche Erstberatung dringend zu empfehlen. Die Komplexität des VKS 3.0-Systems bietet oft mehr Verteidigungsansätze als einfache Radarmessungen.

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So sieht der Bescheid aus

Wenn Sie an dieser Stelle geblitzt wurden, erhalten Sie in der Regel folgendes Schreiben der Bußgeldstelle. Vergleichen Sie die Daten im sogenannten VKS-Muster-Bescheid:

Zentrale Bußgeldstelle

Polizeipräsidium Bayern

MUSTER-BESCHEID

Anhörung im Bußgeldverfahren

Sehr geehrte(r) Herr/Frau [MUSTERNAME],

Ihnen wird zur Last gelegt, am [TT.MM.JJJJ] um [HH:MM] Uhr in Theres, A70, km 6.111 (Abschnitt 260), Fahrtrichtung Fahrtrichtung Bayreuth / Bamberg als Führer des PKW [AB-CD 123] folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:

Sie hielten bei einer Geschwindigkeit von [123] km/h den erforderlichen Abstand von [XX,XX] m zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Ihr Abstand betrug [YY,YY] m und damit weniger als [X/10] des halben Tachowertes. Toleranzen sind zu Ihren Gunsten berücksichtigt.

§ 4 Abs. 1, § 49 StVO; § 24 Abs. 1, 3 Nr. 5 StVG; 12.6.2 BKat

Beweismittel: Foto, VKS 3.0 Messung / [2025-XX-YY_Aktenzeichen]

Zeuge: [Name des Beamten], Verkehrspolizeiinspektion Bayern

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Es steht Ihnen frei, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen.

Sie sind aber in jedem Fall - auch wenn Sie die Ordnungswidrigkeit nicht begangen haben - verpflichtet, den Anhörungsbogen zu berichtigen oder zu vervollständigen, jedoch nur, soweit diese Angaben unrichtig oder unvollständig sind (§ 46 Abs. 1 OWiG i.V.m. § 163 b StPO). Die Verletzung dieser Pflicht ist nach § 111 OWiG mit Geldbuße bedroht. Der Anhörungsbogen ist innerhalb einer Woche ab Zugang dieses Schreibens zurückzusenden.

MUSTER
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Zuständige Behörde

Für die behördliche Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten am Blitzer Abstandsblitzer A70 Theres (Abschnitt 260, km 6.111) ist in der Regel folgende Verwaltungsstelle zuständig:

location_city Postanschrift

Zentrale Bußgeldstelle im Bayerischen Polizeiverwaltungsamt
Mönchhofstraße 43, 94234 Viechtach

contact_support Erreichbarkeit

  • phone09942 952-580
  • languagehttps://www.polizei.bayern.de/
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Bußgeldrechner

Zu erwartende Strafe (Katalog 2024):

Bußgeld100
Punkte1
FahrverbotKeins

*Alle Angaben ohne Gewähr. Zzgl. 28,50 € Verwaltungsgebühr. Ein Einspruch kann sich besonders bei Messverfahren wie VKS 3.0 lohnen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die wichtigsten und juristisch relevanten Antworten rund um den Abstandsblitzer Abstandsblitzer A70 Theres (Abschnitt 260, km 6.111).

Ja, gerade an Messstellen wie hier auf der A70 (bei km 6.111 (Abschnitt 260)) passieren bei Systemen wie dem VKS 3.0 häufig Fehler. Oft sind Referenzlinien durch Abnutzung nicht mehr aktuell kalibriert oder das Beweisfoto ist durch lokale Lichtverhältnisse weichgezeichnet. Eine rechtliche Prüfung deckt solche Verfahrensfehler auf und kann vor einem Fahrverbot bewahren.
Nach Zustellung des endgültigen Bußgeldbescheides der Behörde haben Sie exakt 14 Tage (zwei Wochen) Zeit, um form- und fristgerecht Einspruch einzulegen. Nach Verstreichen dieser Frist wird der Bescheid rechtskräftig und das Bußgeld muss gezahlt werden.
Allerdings. Bei der Auswertung der polizeilichen Videoaufnahmen wird zu Ihren Gunsten eine Toleranz vom gemessenen Abstand und der Geschwindigkeit abgezogen. Dies beträgt in der Regel 5% der gemessenen Geschwindigkeit, mindestens aber 5 km/h.
Ein klassisches Problem, extrem typisch im dichten Verkehr auf der A70: Wenn ein drittes Fahrzeug kurz vor dem Überwachungsbereich unerwartet vor Ihnen einschert, verringert sich Ihr Abstand unverschuldet drastisch. Da das Blitzer-System eine über 300 Meter relativ konstante Abstands-Unterschreitung nachweisen muss, ist ein "Einscherer" einer der erfolgreichsten juristischen Einspruchsgründe.
gavel
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Tipp zur Einspruchsprüfung

Das "Einscherer-Problem"

Oft entsteht ein zu geringer Abstand nicht durch eigenes Verschulden, sondern durch ein Fahrzeug, das kurz vor der Messstelle knapp einschert. Das VKS 3.0 muss eine Strecke von ca. 300m lückenlos dokumentieren. Wenn der Sicherheitsabstand erst durch einen Dritten unterschritten wurde, ist der Bußgeldbescheid oft anfechtbar.

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Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Für rechtliche Beratung wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.
gavel

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