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Autobahn Abstandsblitzer Messstelle Abstandsblitzer A7 bei Hildesheim-Uppen (km 183.87) auf der A7
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Abstandsblitzer A7 bei Hildesheim-Uppen (km 183.87)

A7Niedersachsen • km 183.87

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Verkehrsrecht-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert

22. November 2024

Standort Details

Abstandsblitzer A7 bei Hildesheim-Uppen (km 183.87)

A7, KM 183.87.
Präzise Ortung am angegebenen Bauwerk.

insights

Analyse Abstandsblitzer A7 bei Hildesheim-Uppen (km 183.87)

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Auf einen Blick: VKS 3.0 bei km 183.87

  • check_circleMessung erfolgt von einer Brücke, was zu Schattenwurf auf dem Fahrerfoto führen kann.
  • check_circleStandort im dichten Pendlerverkehr Richtung Hannover: Hohes Risiko für unverschuldetes Einscheren.
  • check_circleEingesetztes Gerät ist VKS 3.0 – Akteneinsicht kann fehlende Video-Vorsequenzen aufdecken.
  • check_circleZuständig ist der Landkreis Hildesheim, die hohe Verstoßquote ist polizeilich dokumentiert.

Abstandsblitzer auf der A7 bei Hildesheim-Uppen, km 183.87 in Fahrtrichtung Hannover

Auf der stark frequentierten Bundesautobahn 7 in Niedersachsen befindet sich bei Kilometer 183.87, nahe der Ortschaft Hildesheim-Uppen, eine bekannte Messstelle zur Überwachung des Sicherheitsabstandes. Dieser Abstandsblitzer auf der A7 in Fahrtrichtung Hannover ist eine permanente Video-Messanlage, die regelmäßig für Bußgeldbescheide des Landkreises Hildesheim sorgt. Die Überwachung an diesem Punkt ist kein Zufall: Die hohe Verkehrsdichte im Pendler- und Fernverkehr in Richtung Hannover führt hier häufig zu gefährlichen Situationen durch zu dichtes Auffahren. Die Polizeiinspektion Hildesheim meldet regelmäßig eine hohe Zahl an Verstößen bei Kontrollen in diesem Bereich, was die Notwendigkeit der Überwachung unterstreicht.

Details und lokaler Kontext der Messstelle bei Hildesheim-Uppen

Die Messanlage ist strategisch auf einer Brücke über der A7 positioniert. Von dort aus wird der Verkehr in Richtung Norden (Hannover) erfasst. Dieser Streckenabschnitt ist durch ein hohes Verkehrsaufkommen, insbesondere im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr, gekennzeichnet. Die Verkehrsunfallstatistiken der Polizei Hildesheim zeigen, dass Abstandsverstöße eine der Hauptunfallursachen auf der A7 in dieser Region sind. Die Messung erfolgt kurz vor einem Bereich, in dem sich der Verkehr durch Ein- und Ausfahrten weiter verdichtet, was die Einhaltung des korrekten Sicherheitsabstandes umso wichtiger macht. Genau diese Verkehrsdichte kann aber auch zu unverschuldeten Abstandsunterschreitungen führen – ein wichtiger Punkt für eine spätere rechtliche Prüfung.

Wie funktioniert die Abstandsmessung mit dem VKS 3.0 System?

An diesem Standort kommt das Video-Kontroll-System VKS 3.0 der Firma VIDIT Systems GmbH zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Brückenabstandsmessverfahren. Das System funktioniert wie folgt:

  • Videoaufzeichnung: Eine Übersichtskamera, die auf einer Brücke montiert ist, filmt den fließenden Verkehr über eine längere, genau vermessene Strecke. Auf der Fahrbahn sind weiße Referenzlinien (Pass- und Kontrollpunkte) markiert.
  • Weg-Zeit-Messung: Anhand der Videoaufzeichnung wird die Zeit gemessen, die ein Fahrzeug benötigt, um die Strecke zwischen den Markierungen zu durchfahren. Daraus wird die exakte Geschwindigkeit berechnet.
  • Abstandsberechnung: Gleichzeitig wird der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ermittelt. Die Software berechnet aus Geschwindigkeit und Abstand, ob der gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsabstand (in der Regel "halber Tachowert" in Metern) eingehalten wurde.
  • Fahreridentifikation: Bei einem festgestellten Verstoß wird eine zweite, detailgenauere Kamera (oft in der Mittelleitplanke positioniert) ausgelöst, die ein Foto vom Fahrer und dem Kennzeichen anfertigt.

Dieses Verfahren gilt als standardisiertes Messverfahren, ist aber in Fachkreisen nicht unumstritten und bietet bei genauer Prüfung diverse Ansatzpunkte für einen Einspruch.

Juristische Fallstricke und bekannte Schwachstellen des Abstandsblitzers

Ein Bußgeldbescheid von diesem Blitzer an der A7 bei Hildesheim muss nicht zwangsläufig hingenommen werden. Die Komplexität des VKS 3.0 Systems birgt spezifische Fehlerquellen, die ein erfahrener Anwalt für Verkehrsrecht prüfen kann.

Ein kritischer Punkt ist die Beweisführung. Gerichte fordern oft eine lückenlose Videoaufzeichnung, die nicht nur den reinen Messvorgang zeigt, sondern auch eine Strecke von ca. 250-300 Metern davor. Nur so lässt sich beurteilen, ob der Abstand über eine relevante Strecke und nicht nur ganz kurzfristig unterschritten wurde. Ein entscheidender Experten-Tipp ist daher die Prüfung, ob diese lückenlose Aufzeichnung in der Akte vorliegt. Fehlt diese Sequenz, kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein anderes Fahrzeug kurz zuvor vor Ihnen eingeschert ist (das sogenannte „Einscherer“-Problem) und Sie unverschuldet den Sicherheitsabstand unterschritten haben. Gerade im dichten Pendlerverkehr auf der A7 bei Hildesheim ist dies ein häufiges und relevantes Szenario.

Des Weiteren kann die Fahreridentifikation angreifbar sein. Die Fotokamera, die oft tief in der Leitplanke positioniert ist, kann durch die Brücke selbst ungünstige Schattenwürfe erzeugen, die das Gesicht des Fahrers teilweise oder ganz verdecken. Ist der Fahrer auf dem Beweisfoto nicht zweifelsfrei zu identifizieren, ist der Bußgeldbescheid anfechtbar. Ein weiterer, seltenerer aber prüfenswerter Punkt ist der Zustand der weißen Referenzlinien auf der Fahrbahn. Sind diese durch Abnutzung oder fehlerhafte Erneuerung nicht mehr exakt an der in der Eichurkunde hinterlegten Position, kann die gesamte Messung ungenau und somit juristisch angreifbar sein.

Bußgelder bei Unterschreitung des Sicherheitsabstandes (Bußgeldkatalog 2026)

Die Höhe des Bußgeldes, die Anzahl der Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot hängen von der gefahrenen Geschwindigkeit und dem prozentualen Wert der Abstandsunterschreitung ab. Die Regel "halber Tachowert" ist hierbei die entscheidende Messgröße.

Sanktionen bei Geschwindigkeiten über 100 km/h

Abstand zum Vordermann Bußgeld Punkte Fahrverbot
weniger als 5/10 des halben Tachowertes 75 € 1 -
weniger als 4/10 des halben Tachowertes 100 € 1 -
weniger als 3/10 des halben Tachowertes 160 € 2 1 Monat
weniger als 2/10 des halben Tachowertes 240 € 2 2 Monate
weniger als 1/10 des halben Tachowertes 320 € 2 3 Monate

Sanktionen bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h (über 80 km/h)

Abstand zum Vordermann Bußgeld Punkte Fahrverbot
weniger als 5/10 des halben Tachowertes 75 € 1 -
weniger als 4/10 des halben Tachowertes 100 € 1 -
weniger als 3/10 des halben Tachowertes 160 € 1 -
weniger als 2/10 des halben Tachowertes 240 € 1 -
weniger als 1/10 des halben Tachowertes 320 € 1 -

Wichtiger Hinweis: Für LKW über 3,5 t und Omnibusse gelten strengere Regeln. Sie müssen ab 50 km/h einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten.

Einspruch prüfen lassen: Ihr Recht als Betroffener

Die Messergebnisse des VKS 3.0 Systems sind angreifbar. Eine anwaltliche Prüfung des Bußgeldbescheides ist daher oft sinnvoll, insbesondere wenn ein Fahrverbot droht. Ein Anwalt kann Akteneinsicht beantragen und die Messung auf formale und technische Fehler überprüfen. Neben den bereits genannten Punkten wie fehlenden Video-Vorselektionen, Fahreridentifikation oder fehlerhaften Fahrbahnmarkierungen können auch Fehler im Messprotokoll oder eine abgelaufene Eichung des Gerätes zur Einstellung des Verfahrens führen. Zögern Sie nicht, sich bei Erhalt eines Anhörungsbogens oder Bußgeldbescheides von diesem Abstandsblitzer rechtlich beraten zu lassen.

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So sieht der Bescheid aus

Wenn Sie an dieser Stelle geblitzt wurden, erhalten Sie in der Regel folgendes Schreiben der Bußgeldstelle. Vergleichen Sie die Daten im sogenannten VKS-Muster-Bescheid:

Zentrale Bußgeldstelle

Polizeipräsidium Niedersachsen

MUSTER-BESCHEID

Anhörung im Bußgeldverfahren

Sehr geehrte(r) Herr/Frau [MUSTERNAME],

Ihnen wird zur Last gelegt, am [TT.MM.JJJJ] um [HH:MM] Uhr in Hildesheim, A7, km 183.87, Fahrtrichtung Fahrtrichtung Hannover als Führer des PKW [AB-CD 123] folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:

Sie hielten bei einer Geschwindigkeit von [123] km/h den erforderlichen Abstand von [XX,XX] m zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Ihr Abstand betrug [YY,YY] m und damit weniger als [X/10] des halben Tachowertes. Toleranzen sind zu Ihren Gunsten berücksichtigt.

§ 4 Abs. 1, § 49 StVO; § 24 Abs. 1, 3 Nr. 5 StVG; 12.6.2 BKat

Beweismittel: Foto, VKS 3.0 Messung / [2025-XX-YY_Aktenzeichen]

Zeuge: [Name des Beamten], Verkehrspolizeiinspektion Niedersachsen

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Es steht Ihnen frei, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen.

Sie sind aber in jedem Fall - auch wenn Sie die Ordnungswidrigkeit nicht begangen haben - verpflichtet, den Anhörungsbogen zu berichtigen oder zu vervollständigen, jedoch nur, soweit diese Angaben unrichtig oder unvollständig sind (§ 46 Abs. 1 OWiG i.V.m. § 163 b StPO). Die Verletzung dieser Pflicht ist nach § 111 OWiG mit Geldbuße bedroht. Der Anhörungsbogen ist innerhalb einer Woche ab Zugang dieses Schreibens zurückzusenden.

MUSTER
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Zuständige Behörde

Für die behördliche Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten am Blitzer Abstandsblitzer A7 bei Hildesheim-Uppen (km 183.87) ist in der Regel folgende Verwaltungsstelle zuständig:

location_city Postanschrift

Landkreis Hildesheim, Fachdienst 204 - Ordnungsangelegenheiten/Ordnungswidrigkeiten
Bischof-Janssen-Str. 31, 31134 Hildesheim

contact_support Erreichbarkeit

  • phone05121 309-3831
  • languageordnungswidrigkeiten@landkreishildesheim.de
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Bußgeldrechner

Zu erwartende Strafe (Katalog 2024):

Bußgeld100
Punkte1
FahrverbotKeins

*Alle Angaben ohne Gewähr. Zzgl. 28,50 € Verwaltungsgebühr. Ein Einspruch kann sich besonders bei Messverfahren wie VKS 3.0 lohnen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die wichtigsten und juristisch relevanten Antworten rund um den Abstandsblitzer Abstandsblitzer A7 bei Hildesheim-Uppen (km 183.87).

Ja, gerade an Messstellen wie hier auf der A7 (bei km 183.87) passieren bei Systemen wie dem VKS 3.0 häufig Fehler. Oft sind Referenzlinien durch Abnutzung nicht mehr aktuell kalibriert oder das Beweisfoto ist durch lokale Lichtverhältnisse weichgezeichnet. Eine rechtliche Prüfung deckt solche Verfahrensfehler auf und kann vor einem Fahrverbot bewahren.
Nach Zustellung des endgültigen Bußgeldbescheides der Behörde haben Sie exakt 14 Tage (zwei Wochen) Zeit, um form- und fristgerecht Einspruch einzulegen. Nach Verstreichen dieser Frist wird der Bescheid rechtskräftig und das Bußgeld muss gezahlt werden.
Allerdings. Bei der Auswertung der polizeilichen Videoaufnahmen wird zu Ihren Gunsten eine Toleranz vom gemessenen Abstand und der Geschwindigkeit abgezogen. Dies beträgt in der Regel 5% der gemessenen Geschwindigkeit, mindestens aber 5 km/h.
Ein klassisches Problem, extrem typisch im dichten Verkehr auf der A7: Wenn ein drittes Fahrzeug kurz vor dem Überwachungsbereich unerwartet vor Ihnen einschert, verringert sich Ihr Abstand unverschuldet drastisch. Da das Blitzer-System eine über 300 Meter relativ konstante Abstands-Unterschreitung nachweisen muss, ist ein "Einscherer" einer der erfolgreichsten juristischen Einspruchsgründe.
gavel
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Tipp zur Einspruchsprüfung

Das "Einscherer-Problem"

Oft entsteht ein zu geringer Abstand nicht durch eigenes Verschulden, sondern durch ein Fahrzeug, das kurz vor der Messstelle knapp einschert. Das VKS 3.0 muss eine Strecke von ca. 300m lückenlos dokumentieren. Wenn der Sicherheitsabstand erst durch einen Dritten unterschritten wurde, ist der Bußgeldbescheid oft anfechtbar.

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Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Für rechtliche Beratung wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.
gavel

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