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Autobahn Abstandsblitzer Messstelle Abstandsblitzer A7 bei Bimöhlen (FR Flensburg) auf der A7
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Abstandsblitzer A7 bei Bimöhlen (FR Flensburg)

A7Schleswig-Holstein • km 112.550

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Inhalt geprüft von

Verkehrsrecht-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert

16. Februar 2025

Standort Details

Abstandsblitzer A7 bei Bimöhlen (FR Flensburg)

A7, KM 112.550.
Präzise Ortung am angegebenen Bauwerk.

insights

Analyse Abstandsblitzer A7 bei Bimöhlen (FR Flensburg)

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Auf einen Blick: VKS 4.5 bei km 112.550

  • check_circlePositioniert an der Brücke 'Hasenmoorer Straße', die bei tiefstehender Sonne zu problematischem Schattenwurf für das Fahrerfoto führen kann.
  • check_circleDas VKS 4.5 System ist anfällig für Messfehler bei plötzlichem Einscheren im dichten Pendlerverkehr Richtung Hamburg/Flensburg.
  • check_circleDie Messung basiert auf weißen Linien auf der Fahrbahn, deren Zustand und Kalibrierung entscheidende Angriffspunkte für einen Einspruch sein können.
  • check_circleDie zuständige Bußgeldstelle ist der Kreis Segeberg; eine genaue Prüfung der Videosequenz durch einen Anwalt wird empfohlen.

Abstandsblitzer auf der A7 bei Bimöhlen, km 112.550 in Fahrtrichtung Flensburg

Auf der Bundesautobahn 7 (A7), einer der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands, befindet sich kurz vor der Ausfahrt Bad Bramstedt in Fahrtrichtung Flensburg ein bekannter Abstandsblitzer. Die Messanlage bei Bimöhlen, Kilometer 112.550, ist eine stationäre Installation, die gezielt zur Überwachung des Sicherheitsabstandes eingesetzt wird und täglich eine hohe Anzahl von Verfahren bei der Bußgeldstelle des Kreises Segeberg auslöst.

Die genaue Position und Besonderheiten des Blitzers bei Bimöhlen

Der Blitzer auf der A7 ist auf der Brücke montiert, die die "Hasenmoorer Straße" über die Autobahn führt. Diese Position ermöglicht dem Messsystem eine ideale Übersicht über den fließenden Verkehr. Die A7 ist in diesem Bereich dreispurig ausgebaut und insbesondere im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr extrem stark frequentiert. Diese hohe Verkehrsdichte führt oft zu unübersichtlichen Situationen, stockendem Verkehr und häufigen Spurwechseln, was die Einhaltung eines konstanten Sicherheitsabstandes erschwert und die Messanlage zu einem Brennpunkt für Bußgeldbescheide macht.

Lokaler Kontext: Unfallschwerpunkt und Verkehrsaufkommen

Die Einrichtung dieses Abstandsblitzers erfolgte nicht willkürlich. Der Streckenabschnitt der A7 zwischen der Anschlussstelle Kaltenkirchen und dem Dreieck Bordesholm ist seit Jahren für ein hohes Verkehrsaufkommen und eine erhöhte Unfallgefahr bekannt. Insbesondere Auffahrunfälle, die direkt auf einen zu geringen Sicherheitsabstand zurückzuführen sind, waren hier auffällig. Die Behörden begründen die Überwachung an diesem Punkt mit der präventiven Wirkung zur Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle. Der Blitzer soll die Fahrzeugführer zu einer vorausschauenderen und sichereren Fahrweise anhalten.

Technologie im Einsatz: Das Messgerät VKS 4.5

An diesem Standort kommt das Video-Kontroll-System VKS 4.5 zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um ein rein videobasiertes Messsystem, das speziell für die Abstandsmessung entwickelt wurde.

Funktionsweise des VKS 4.5 Systems

Zwei Kameras auf der Brücke zeichnen den Verkehr über eine längere, fest definierte Messstrecke auf der Fahrbahn auf. Auf dem Asphalt sind weiße Referenzlinien (Passpunkte) markiert. Das System berechnet anhand der Zeit, die ein Fahrzeug benötigt, um von einer Linie zur nächsten zu gelangen, dessen Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ermittelt. Bei einem Verdacht auf eine Unterschreitung des Mindestabstands wird eine hochauflösende Aufnahme des Fahrers erstellt und eine Videosequenz des Verstoßes gespeichert.

Experten-Einblick: Bekannte Schwachstellen und Ansatzpunkte für einen Einspruch

Obwohl es sich um ein standardisiertes Messverfahren handelt, ist der Blitzer in Bimöhlen und das VKS 4.5 System nicht fehlerfrei. Ein erfahrener Anwalt für Verkehrsrecht wird bei der Akteneinsicht gezielt nach bestimmten Schwachpunkten suchen, die einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid begründen können.

  • Das "Einscherer"-Problem: Gerade im dichten Pendlerverkehr auf diesem A7-Abschnitt ist das plötzliche Einscheren eines anderen Fahrzeugs eine der häufigsten Ursachen für eine unverschuldete Abstandsunterschreitung. Die gespeicherte Videosequenz muss beweisen, dass der Abstand über eine längere Strecke und nicht nur für einen kurzen, unverschuldeten Moment zu gering war. Oftmals werten die Beamten nur einen kurzen, für den Fahrer ungünstigen Ausschnitt aus. Hier liegt ein starker juristischer Hebel, denn ein vorwerfbares, fahrlässiges Verhalten muss nachgewiesen werden.
  • Fehlerhafte Fahreridentifikation durch Brückenschatten: Die Montage des Blitzers an der Brücke "Hasenmoorer Straße" führt je nach Tageszeit und Sonnenstand zu einem starken Schattenwurf auf der Fahrbahn. Fällt dieser Schatten genau im Moment der Auslösung auf die Fahrerkabine, kann das Gesicht des Fahrers auf dem Beweisfoto nicht mehr eindeutig identifizierbar sein. Eine fehlerhafte Fahreridentifikation ist einer der stärksten Gründe für die Einstellung eines Verfahrens.
  • Fragwürdige Videosequenz: Für eine rechtssichere Verurteilung muss die Videodokumentation des Verstoßes eine ausreichende Länge aufweisen, um ein kurzzeitiges, unvorhersehbares Ereignis ausschließen zu können. Fehlt eine lückenlose Aufzeichnung der entscheidenden Sekunden vor dem Messmoment, kann der Beweis als unzureichend gewertet werden. Die Verteidigung kann argumentieren, dass die vollständige Verkehrssituation nicht ersichtlich ist.
  • Zustand der Referenzlinien: Die weißen Markierungen auf der Fahrbahn sind die Grundlage der gesamten Messung. Durch Witterung, Abnutzung und Baumaßnahmen können diese Linien verblassen oder ihre exakte Position verändern. Ein Einspruch kann darauf abzielen, das aktuelle Eichprotokoll der Messstrecke anzufordern und zu prüfen, ob die Referenzpunkte zum Tatzeitpunkt noch den strengen Vorgaben entsprachen.

Sanktionen bei Abstandsverstößen (Bußgeldkatalog 2026)

Die Höhe des Bußgeldes, die Anzahl der Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot hängen von der gefahrenen Geschwindigkeit und dem prozentualen Anteil der Abstandsunterschreitung ab. Der Grundsatz lautet: Der Sicherheitsabstand in Metern sollte mindestens dem halben Tachowert in km/h entsprechen (z.B. 60 Meter bei 120 km/h).

Bußgelder bei Geschwindigkeiten UNTER 100 km/h

AbstandBußgeldPunkteFahrverbot
Weniger als 5/10 des halben Tachowertes75 €1Nein
Weniger als 4/10 des halben Tachowertes100 €1Nein
Weniger als 3/10 des halben Tachowertes160 €1Nein
Weniger als 2/10 des halben Tachowertes240 €1Nein
Weniger als 1/10 des halben Tachowertes320 €1Nein

Bußgelder bei Geschwindigkeiten ÜBER 100 km/h

AbstandBußgeldPunkteFahrverbot
Weniger als 5/10 des halben Tachowertes75 €1Nein
Weniger als 4/10 des halben Tachowertes100 €1Nein
Weniger als 3/10 des halben Tachowertes160 €21 Monat
Weniger als 2/10 des halben Tachowertes240 €22 Monate
Weniger als 1/10 des halben Tachowertes320 €23 Monate

Fazit und Empfehlung: Einspruch kann sich lohnen

Ein Bußgeldbescheid von diesem Abstandsblitzer auf der A7 bei Bimöhlen sollte nicht vorschnell akzeptiert werden. Die Kombination aus extrem hohem Verkehrsaufkommen, dem spezifischen Messgerät VKS 4.5 und den örtlichen Gegebenheiten wie der Brücke bietet diverse Ansatzpunkte für eine rechtliche Überprüfung. Es ist ratsam, nach Erhalt eines Anhörungsbogens oder Bußgeldbescheides umgehend einen Fachanwalt für Verkehrsrecht zu konsultieren und die Erfolgsaussichten eines Einspruchs prüfen zu lassen.

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So sieht der Bescheid aus

Wenn Sie an dieser Stelle geblitzt wurden, erhalten Sie in der Regel folgendes Schreiben der Bußgeldstelle. Vergleichen Sie die Daten im sogenannten VKS-Muster-Bescheid:

Zentrale Bußgeldstelle

Polizeipräsidium Schleswig-Holstein

MUSTER-BESCHEID

Anhörung im Bußgeldverfahren

Sehr geehrte(r) Herr/Frau [MUSTERNAME],

Ihnen wird zur Last gelegt, am [TT.MM.JJJJ] um [HH:MM] Uhr in Bimöhlen, A7, km 112.550, Fahrtrichtung Fahrtrichtung Flensburg als Führer des PKW [AB-CD 123] folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:

Sie hielten bei einer Geschwindigkeit von [123] km/h den erforderlichen Abstand von [XX,XX] m zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Ihr Abstand betrug [YY,YY] m und damit weniger als [X/10] des halben Tachowertes. Toleranzen sind zu Ihren Gunsten berücksichtigt.

§ 4 Abs. 1, § 49 StVO; § 24 Abs. 1, 3 Nr. 5 StVG; 12.6.2 BKat

Beweismittel: Foto, VKS 4.5 Messung / [2025-XX-YY_Aktenzeichen]

Zeuge: [Name des Beamten], Verkehrspolizeiinspektion Schleswig-Holstein

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Es steht Ihnen frei, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen.

Sie sind aber in jedem Fall - auch wenn Sie die Ordnungswidrigkeit nicht begangen haben - verpflichtet, den Anhörungsbogen zu berichtigen oder zu vervollständigen, jedoch nur, soweit diese Angaben unrichtig oder unvollständig sind (§ 46 Abs. 1 OWiG i.V.m. § 163 b StPO). Die Verletzung dieser Pflicht ist nach § 111 OWiG mit Geldbuße bedroht. Der Anhörungsbogen ist innerhalb einer Woche ab Zugang dieses Schreibens zurückzusenden.

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Zuständige Behörde

Für die behördliche Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten am Blitzer Abstandsblitzer A7 bei Bimöhlen (FR Flensburg) ist in der Regel folgende Verwaltungsstelle zuständig:

location_city Postanschrift

Kreis Segeberg - Fachdienst Straßenverkehrsangelegenheiten
Waldemar-von-Mohl-Straße 2, 23795 Bad Segeberg

contact_support Erreichbarkeit

  • phone04551 9519646
  • languagehttps://www.segeberg.de/ordnungswidrigkeiten
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Bußgeldrechner

Zu erwartende Strafe (Katalog 2024):

Bußgeld100
Punkte1
FahrverbotKeins

*Alle Angaben ohne Gewähr. Zzgl. 28,50 € Verwaltungsgebühr. Ein Einspruch kann sich besonders bei Messverfahren wie VKS 3.0 lohnen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die wichtigsten und juristisch relevanten Antworten rund um den Abstandsblitzer Abstandsblitzer A7 bei Bimöhlen (FR Flensburg).

Ja, gerade an Messstellen wie hier auf der A7 (bei km 112.550) passieren bei Systemen wie dem VKS 4.5 häufig Fehler. Oft sind Referenzlinien durch Abnutzung nicht mehr aktuell kalibriert oder das Beweisfoto ist durch lokale Lichtverhältnisse weichgezeichnet. Eine rechtliche Prüfung deckt solche Verfahrensfehler auf und kann vor einem Fahrverbot bewahren.
Nach Zustellung des endgültigen Bußgeldbescheides der Behörde haben Sie exakt 14 Tage (zwei Wochen) Zeit, um form- und fristgerecht Einspruch einzulegen. Nach Verstreichen dieser Frist wird der Bescheid rechtskräftig und das Bußgeld muss gezahlt werden.
Allerdings. Bei der Auswertung der polizeilichen Videoaufnahmen wird zu Ihren Gunsten eine Toleranz vom gemessenen Abstand und der Geschwindigkeit abgezogen. Dies beträgt in der Regel 5% der gemessenen Geschwindigkeit, mindestens aber 5 km/h.
Ein klassisches Problem, extrem typisch im dichten Verkehr auf der A7: Wenn ein drittes Fahrzeug kurz vor dem Überwachungsbereich unerwartet vor Ihnen einschert, verringert sich Ihr Abstand unverschuldet drastisch. Da das Blitzer-System eine über 300 Meter relativ konstante Abstands-Unterschreitung nachweisen muss, ist ein "Einscherer" einer der erfolgreichsten juristischen Einspruchsgründe.
gavel
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Tipp zur Einspruchsprüfung

Das "Einscherer-Problem"

Oft entsteht ein zu geringer Abstand nicht durch eigenes Verschulden, sondern durch ein Fahrzeug, das kurz vor der Messstelle knapp einschert. Das VKS 3.0 muss eine Strecke von ca. 300m lückenlos dokumentieren. Wenn der Sicherheitsabstand erst durch einen Dritten unterschritten wurde, ist der Bußgeldbescheid oft anfechtbar.

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Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Für rechtliche Beratung wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.
gavel

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